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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 19:31:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-127" title="france-trip-plan" src="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2010/08/france-trip-plan-950x432.jpg" alt="france-trip-plan" width="950" height="432" /></p>
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		<title>Baldeneysee</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:39:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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Blick aus Heisingen. Baldeneysee.  45mm    f5,0   1/100sek   iso100
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 960px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-large wp-image-123" title="Essen Heisingen" src="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2010/06/DSC03303-950x635.jpg" alt="Blick auf den See" width="950" height="635" /></dt>
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<p>Blick aus Heisingen. Baldeneysee.  <span style="color: #888888;">45mm    f5,0   1/100sek   iso100</span></p>
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		<title>Schachtzeichen &#8211; Nachtleuchten</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 21:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Baldeneysee]]></category>
		<category><![CDATA[Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtfoto]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr.2010]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alte Eisenbahnbrücke. Baldeneysee.       135mm  f6,3  10sek  iso200
Auf dem Spaziergang während der Schachtleuchtenaktion zur Ruhr.2010
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-115" title="Kampmannbrücke" src="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2010/05/DSC00315-950x635.jpg" alt="Kampmannbrücke" width="950" height="635" /></p>
<p style="text-align: left;">Alte Eisenbahnbrücke. Baldeneysee.      <span style="color: #999999;"> 135mm  f6,3  10sek  iso200</span></p>
<p>Auf dem Spaziergang während der Schachtleuchtenaktion zur Ruhr.2010</p>
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		<title>Schusswaffen, Verkehrsregeln und tote Tiere</title>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 10:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile bin ich in in der Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh. In den letzten Tagen habe ich eigentlich volles Programm gehabt: Wie in der letzten Meldung beschrieben habe ich mir meine kostenlose 1,5stündige Massage abgeholt und mich dann in Richtung Flughafen aufgemacht. Da fliegen mittlerweile für mich schon irgendwie was normales geworden ist, habe ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2009/05/dscf4976.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-94 alignleft" title="dscf4976" src="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2009/05/dscf4976-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mittlerweile bin ich in in der Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh. In den letzten Tagen habe ich eigentlich volles Programm gehabt: Wie in der letzten Meldung beschrieben habe ich mir meine kostenlose 1,5stündige Massage abgeholt und mich dann in Richtung Flughafen aufgemacht. Da fliegen mittlerweile für mich schon irgendwie was normales geworden ist, habe ich die Zeit bis zum Abflug etwas relaxt, bin in die Maschine gestiegen und planmäßig in Saigon (offiziell Ho Chi Minh City) gelandet. <span id="more-95"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Doch da fingen die Probleme an: Ich wusste zwar, dass man für das Visum in Vietnam bezahlen muss, man musste ja bereits vorher eine Einreiseerlaubnis „kaufen“, jedoch bin ich davon ausgegangen, dass ein Geldautomat vorhanden sei – dem war leider nicht so. Nun stand ich vor einem kleinen Problem, da ohne harte US Dollar kein Visum ausgegeben wird. Nachdem ich den Millitärs mit Händen und Füßen klargemacht hatte, dass ich zum nächsten Geldautomaten gehen muss um mein Visum zu kaufen ließ man mich (natürlich ohne Pass und Gepäck) zum Automaten außerhalb des Flughafens gehen. Nachdem ich als frischgebackener Millionär (1mio vietnamesische Dong sind etwa 40 Euro) wieder auf den Rückweg zum Schalter machte, konnte ich den überhöhten Preis (da es ja keine US Dollar waren) zahlen, und habe meinen Aufkleber in den Pass bekommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Naja, ziemlich verwirrt kam ich dann aus dem Flughafengebäude und wurde natürlich direkt von Taxifahrern überfallen. Leicht perplex ließ ich mich dann auch sprichwörtlich verladen, mehr als 12 US Dollar zahlte ich für ein Taxi vom Flughafen in die City, hier ist das ein unglaublich hoher Preis. Zudem teilte ich mir das Taxi auch noch mit einem Neuseeländer, der den gleichen Preis bezahlte. Mit einer Fahrt hat dieser Fahrer ungelogen etwa ein sechstel seines gesamten Monatsgewinns gemacht! Als ich einstieg fragte ich mich wofür man in einer Stadt als Taxifahrer ein Allradfahrzeug braucht – als der Taxifahrer losfuhr wusste ich es&#8230; Rote Ampeln haben keinerlei Bedeutung für Verkehrsteilnehmer, Bürgersteige existieren nur deswegen, damit Taxifahrer bei Stau auf sie ausweichen können, und die einzige geltende Regel – Der größere/stärkere hat Vorfahrt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jedenfalls stand ich nun auf den absolut chaotischen Straßen Vietnams mit vollem Gepäck, wobei einem schon das pure rumstehen das Tshirt durchschwitzt. Im Reiseführer suchte ich mir ein günstiges Hostel aus, welches aber wie ich feststellen musste nicht nur voll war, sondern auch die Preise verdoppelte. Also wieder raus zu den hunderten Motorradfahrern, die einen in jeder Situation eine Fahrt aufschwatzen wollen. Endlich fand ich ein einigermaßen günstiges Hotel mit Klimaanlage und eigenem Bad und aß im angrenzenden Restaurant günstig zu Abend.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der nächste Tag war der Tag des Sightseeings. Früh Morgens buchte ich erstmal das Ticket nach Cu Chi, dann ging es zum Reunification Palace, der eher an ein Museum aus der DDR erinnerte. Es war nur mäßig interessant, da irgendwie nichts ausgestellt wurde. Zu Fuß machte ich mich dann auf ins Kriegsgeschädigten Museum, was den Eintritt mehr als wert war. Es war eines der erschütterndsten Museen die ich besuchte und zeigt die Grausamkeiten die der Krieg, insbesondere die Amerikanische Seite, über das Land gebracht hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Erschreckende Fotos und Artefakte zeigen grausam realistisch wie damals unschuldige Zivilisten gemeuchelt wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So zählten Minen, Waffen, Fotos zu den Ausstellungsobjekten, aber auch Fehlgeburten die durch amerikanische chemische Kriegsführung (Agent Orange) entstanden sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach diesen Eindrücken muss man erstmal durchatmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nachdem der Flüssigkeitshaushalt wieder aufgestockt war ging es weiter zum Markt. Hunderte kleine Buden verkaufen alles menschenerdenkliche, als Tourist ist man dort Ziel Nummer eins für aggressive Verkaufsversuche. Ich konnte der Versuchung widerstehen 5 Kilo Kaffee oder einen luftgetrockneten Stinkefisch zu kaufen,  und leistete mir eine dampfende Schüssel Phó, Reisnudeln in Brühe  mit Gemüse und Fleisch, an einem der kleinen Strassenstände.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wieder auf dem Rückweg zum Hotel buchte ich dann noch die Fahrt nach Cu Chi bzw nach Phnom Penh in Kambodscha.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, der Bus nach Cu Chi holte mich ab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Cu Chi sind die bekannten Tunnelsysteme, die die Vietcongs dazu nutzten um sich vor den amerikanischen Attacken zu verstecken oder um unbemerkt von A nach B  zu gelangen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Führer sprach gutes Englisch und erklärte uns alles recht gut. Wir schauten uns erst ein kommunistisches Propagandavideo an, welches die Abschlachtung amerikanischer Soldaten pries, dann wurden wir durchs Gelände geführt. Ein Mitarbeiter zeigte uns wie gut versteckt die Tunneleingänge wirklich waren und wie eng teilweise einige waren. Auf dem Schießplatz konnte man die Waffen des Krieges selbst ausprobieren, was ich natürlich nutzte. Wo sonst kriegt man die Gelegenheit Hand an eine M16 zu legen, geschweigedenn eine geladene&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach 10 verschossenen Patronen und jeder Menge Adrenalin im Blut ging es dann endlich unter Tage in den 150 Meter langen Tunnel. Alle 30 Meter gab es einen Ausgang und der Tunnel war spärlich bis garnicht beleuchtet, absolut klaustrophobisch. Nur wenige hielten es in der Enge bis zum Ende durch, ich aber schon. :-)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nassgeschwitzt und froh wieder am Tageslicht zu sein, konnte man sich nicht vorstellen, dass die Tunnel in Wirklichkeit um die Hälfte kleiner und enger waren – für die fetten Westerner wurden sie ums doppelte vergrößert&#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei einer Abschließenden Teestunde tranken wir lokalen Tee und kosteten eine komische Frucht deren Namen ich leider vergessen habe, die nach Kastanie schmeckte und mit Zucker Salz und Erdnuss gegessen wurde. Im Souveniershop hatte ich dann die Gelegenheit echten Snakewine zu trinken, also Schnaps mit allerlei toten Tieren drinnen&#8230; So schlecht wie es aussieht war es jetzt nicht, auch wenn es definitiv nicht mein Lieblingsgetränk werden wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dreckig und geschwitzt ging es wieder in den Bus nach Saigon, wo ich den Nachmittag mit einem Argentinier verbrachte, denn wir beide warteten auf unseren Anschlussbus. Meiner ging erst um 10 Uhr Abends, deswegen hatte ich genug Zeit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Bangkok</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 03:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder muss ich mich entschuldigen, dass keine neuen Artikel erscheinen, aber einen habe ich fertiggeschrieben, aber noch auf der Festplatte, und der andere ist noch in Arbeit, beizeiten werde ich die beiden einfach vorschieben.
Jetzt aber zu aktuellem&#8230; gestern Nacht bin ich in Bangkok gelandet und habe die Nacht in einem guenstigen Hotel in Flughafennaehe verbracht.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder muss ich mich entschuldigen, dass keine neuen Artikel erscheinen, aber einen habe ich fertiggeschrieben, aber noch auf der Festplatte, und der andere ist noch in Arbeit, beizeiten werde ich die beiden einfach vorschieben.</p>
<p>Jetzt aber zu aktuellem&#8230; gestern Nacht bin ich in Bangkok gelandet und habe die Nacht in einem guenstigen Hotel in Flughafennaehe verbracht.</p>
<p>Die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich hoch hier und man schwitzt auch ohne jede Bewegung oder Anstrengung &#8211; dies bedarf ein wenig gewoehnung, sollte aber bald kein Problem mehr sein.</p>
<p>Nachdem ich mir gleich eine Massage abhole (war im Preis der Uebernachtung inbegriffen), geht auch schon der naechste Flug fuer mich. Um 15.55h Ortszeit geht der Flieger nach Ho Chi Minh City in Vietnam. Ich bin gespannt wie es dort wird.</p>
<p>Sonst geht es mir gut, das Handy benutze ich aber nicht, weil es doch schon ziemlich teuer ist, also nur in Notfaellen.</p>
<p>Liebe Gruesse aus Thailand!</p>
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		<title>Time to say goodbye</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 13:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile sind die letzten 24 Stunden  in Australien angebrochen. Wie zu erwarten waren die letzten Tage etwas stressig und wir haben noch viel erledigt. Da ich gottseidank in den letzten Tagen noch ein wenig arbeiten konnte, ist die Zeit in Sydney nicht so teuer geworden wie erwartet. Der Job Bestand im großen und ganzen daraus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile sind die letzten 24 Stunden  in Australien angebrochen. Wie zu erwarten waren die letzten Tage etwas stressig und wir haben noch viel erledigt. Da ich gottseidank in den letzten Tagen noch ein wenig arbeiten konnte, ist die Zeit in Sydney nicht so teuer geworden wie erwartet. Der Job Bestand im großen und ganzen daraus Werbung für große elektronikfirmen zusammen zu stellen und in große kartons zu verpacken. Ab und an müssen auch breitbild Flachbildschirme versandfertig verpackt werden &#8211; da packt man schon mal 120 fernseher am Tag. Alles in allem war die Arbeit aber recht easy und verhaeltnismaessig gut bezahlt, dafür aber nicht regelmaessig und man erfuhr erst nachmittags ob am nächsten Tag gearbeitet wurde.<br />
Letztes Wochenende waren sonja und ich bei helga zum Muttertags bbq, was echt lustig war. Stilecht wird der Tag hier mit Bier begonnen, dazu gibts Cracker und dips. Auf dem grill gab es alles erdenkliche, umd so mancher der etwa 20 anwesenden zeigte deutliche Anzeichen des alkohols. Nachdem sich die maenner aufs Sofa zurückgezogen haben um Rugby zu gucken, sind wir wieder zurück in die City gefahren &#8211; Montag musste schliesslich wieder früh gearbeitet werden.<span id="more-93"></span><br />
Dies war dann auch der Letzte arbeitstag und wir haben uns in den folgenden Tagen ganz aufs packen und Abreisen vorbereitet. Ein Teil davon war eine Kiste mit übergepaeck per Seefracht zu versenden. Da ich in Asien so wenig last wie moeglich mit mir rumtragen wollte, kommt der Rest meiner Klamotten im 3-4 Monaten eben per Schiff an. Es war eine Heiden Arbeit unsere Sachen in die kleine Kiste zu quetschen. Jetzt hoffen wir nur, dass die Kiste auch irgendwann an unserer Haustür ankommt.<br />
Meine Route für Asien steht jetzt auch so grob &#8211; ich komme am Freitag nachts in Bangkok an und Fliege am nächsten Tag weiter nach Ho chi minh City (Saigon) im Süden Vietnams. Von dort geht es mit dem Bus erst nach cu chi wo die vietcongs die beruhmten tunnel gebaut haben um gegen die amerikaner zu kaempfen, dann gehts weiter südlich ins mekong Delta. Von dort aus nach phnom pemh und dann per Boot oder Bus nach battambang in Kambodscha. Von dort per Boot nach Siam reap wo das weltbekannte angkor wat steht. Dann wieder zurück nach Bangkok und dann in den thailändischen Süden.<br />
Am 10. Juni werde ich dann hoffentlich wohlbehalten auf dem Düsseldorf international airport wieder aufschlagen.<br />
Das wird jetzt wahrscheinlich der letzte Beitrag aus Australien. Ich werde mich dann wieder aus Thailand oder Vietnam melden.<br />
Alles gute!</p>
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		<title>Sorry für die späte Meldung</title>
		<link>http://www.daveost.de/2009/04/21/sorry-fur-die-spate-meldung/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 03:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, leider melde ich mich jetzt nach ein paar Monaten erst wieder.
Leider ist es nicht so einfach ein anständiges Tagebuch mit ausführlichen Berichten zu führen &#8211; selten hat man Lust oder Zeit das ganze erlebte ausführlich niederzuschreiben, da ihr aber nicht ganz außen vor bleibt ist hier eine Kurzfassung der vergangenen Monate:
Wir haben unserer Australien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, leider melde ich mich jetzt nach ein paar Monaten erst wieder.</p>
<p>Leider ist es nicht so einfach ein anständiges Tagebuch mit ausführlichen Berichten zu führen &#8211; selten hat man Lust oder Zeit das ganze erlebte ausführlich niederzuschreiben, da ihr aber nicht ganz außen vor bleibt ist hier eine Kurzfassung der vergangenen Monate:</p>
<p>Wir haben unserer Australien Umrundung erfolgreich abgeschlossen. Die Nationalparks in Western Australia und im Northern Terretory waren wirklich unglaublich schön. Wilde Delfine, riesige Adler, schwarze Kakadus, Emus Wombats und Haie&#8230; Landschaftlich war es sogar noch schöner, tiefe Schluchten, Überflutungen, Wasserfälle mit Pools, glasklare Seen und tiefer Urwald&#8230; Fotos kommen bald online!</p>
<p>Nachdem wir auf den Whitsundays segeln waren und auf der Thunderboltfarm Ostern verbrachten, sind wir jetzt wieder zurück in Sydney um unser geliebtes Auto zu verkaufen.</p>
<p>Morgen ziehen wir in ein kleines Appartement (Sydney Chinatown &#8211; 29. Etage) und versuchen für die verbleibende Zeit Arbeit zu finden.</p>
<p>Uns geht es soweit ganz gut, ich bin froh wieder zurück im schönen Sydney zu sein, auch wenn es wirklich schwer werden wird unser Auto zu verkaufen :(</p>
<p>Melde mich bald wieder</p>
<p>David</p>
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		<title>Wüstentour und Autoprobleme</title>
		<link>http://www.daveost.de/2009/02/04/wustentour-und-autoprobleme/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 09:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir unser Autochaos ein wenig behoben haben komme ich endlich auch dazu einen Bericht für euch zu verfassen.

Die Nullarbor Plain war definitiv ein Erlebnis, auch wenn ich sie nicht noch ein zweites mal fahren muss. Im Endeffekt ist das keine Wüste wie in der Sahara oder Gobi, vielmehr gibt es Quadratkilometerweit nichts anderes als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir unser Autochaos ein wenig behoben haben komme ich endlich auch dazu einen Bericht für euch zu verfassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Nullarbor Plain war definitiv ein Erlebnis, auch wenn ich sie nicht noch ein zweites mal fahren muss. Im Endeffekt ist das keine Wüste wie in der Sahara oder Gobi, vielmehr gibt es Quadratkilometerweit nichts anderes als kleine trockene Büsche und trockenes Gras. Vereinzelt sieht man mal einen Baum, der etwas verdorrt in die Landschaft blickt, aber sonst ist das ganze echt karg. Eine weitere Besonderheit sind die Benzinpreise, die hier unglaublich hoch sind. Teilweise 60 Cent mehr als in den zivilisierteren Gegenden. Doch mit unseren aufgefüllten Ersatzkanistern mussten wir nur einmal teuer tanken. Auf dem Weg haben wir Philipp und Jasmin getroffen, die mit ihrem Van die gleiche Strecke cruisen, und da wir das gleiche Ziel hatten sind wir die Nullarbor mit ihnen zusammen gefahren. Abends fährt man also einfach etwas in diese Wüstengegend rein, damit man nicht direkt am Highway campt, und schlägt dort sein Lager auf.<span id="more-89"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">An der Grenze zu Westaustralien gibt es richtig harte Kontrollen mit Autodurchsuchung – gesucht wird nicht etwa nach Drogen oder Gummibärchen, sondern nach Obst und Gemüse. Da Australien bekanntermaßen eine Insel ist, hat man hier ziemliche Probleme mit eingeschleppten Krankheiten und Tieren. Viele werden die Aggerkröte kennen, aber auch Kaninchen und Käfer bereiten hier ziemliche Probleme, da kein natürlicher Feind da ist, der die Populationen kontrollieren könnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Manche Gebiete in Australien sind bisher noch nicht betroffen, und diesen Zustand versucht man beizubehalten. Jedes Fahrzeug wird also kontrolliert ob man nicht die Fruchtfliege, Bienenkrankheiten oder Käfer einschleppt. Dafür wird SÄMTLICHES Obst, Gemüse und Honig konfisziert und vernichtet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Western Australia ging unsere Fahrt dann weiter&#8230; Viel zu berichten gibt es eigentlich nicht, alle 5 Minuten kam uns vielleicht mal ein Auto oder ein RoadTrain (Unser bisheriger Rekord 17 Achsen und eine Länge von etwa 40 Metern) entgegen. Dann kam die längste Straße ohne Kurve in Australien. Im letzten Artikel gab es dazu leider eine kleine Fehlinfo – 480km geht die Eisenbahnstrecke ohne Kurve (und ist damit die längste gradlinige Strecke der Welt), 146km schafft es die Straße. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 90-100km/h (wir müssen Sprit sparen) sind das fast 2 Stunden ohne Knick in der Straße. Abends wurde dann noch ein kleines Lagerfeuer gemacht und am dritten Tag ging es dann auf zur dritten und letzten Etappe nach Esperance. Dort wurden Wasser, Lebensmittel und Benzin aufgefüllt und wir machten uns auf zum Cape le Grand Nationalpark. Die Lucky Bay soll als einer der schönsten Strände der Welt gewertet worden sein, wir fanden ihn zwar schön, aber es gibt echt schönere. Alles war voller stinkendem Seegras und die blöden Allradfahrzeuge brezeln über den Sand. Trotzdem verbrachten wir einen schönen Tag am Strand und fuhren auch bald weiter nach Albany, wo wir den Australiaday verbrachten. Zu erwähnen wäre vielleicht noch ein weiterer Zufall in Australien&#8230; Als wir vor Albany eine Pause machten, wer steht da an der Tankstelle? Jenny und Yvonne. Ohne vorher Absprache zu halten oder zu telefonieren trafen wir uns dann auch in Albany wieder, wo man Abends eine deutsche Runde abhielt. Da unser Auto jetzt anfing komische Geräusche zu machen, sobald die Kupplung getreten wurde, schauten wir bei einem Mechaniker rein, der dann auch unser Getriebe für tot erklärte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein schwerer Schock für uns, da Ersatzteile für unseren Wagen rar sind und so eine Diagnose oft das Todesurteil für ein so altes Auto wie unseres ist. Nachdem er ewig rumtelefonierte verkündete er uns freudenstrahlend, dass er ein passendes Getriebe aufgespürt hätte, das ganze würde nur $1100 kosten. Plus Einbau und weiterer Kleinigkeiten (ein kleines Benzinleck und ein Löchlein im Auspuff) hätte uns der Spaß also locker $1500 gekostet. Wir haben es dann erstmal sacken lassen und haben die Möglichkeiten bedacht. Schlussendlich gab es aber keine andere Möglichkeit als den Wagen reparieren zu lassen, da man eine Karre, die sich so anhört nicht für Geld verkaufen kann. Allerdings wollten wir die Reparatur nicht in Albany sondern in Perth durchführen lassen, da wir auf einen günstigeren Preis hofften.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir waren auf dem Weg, als uns der nächste Schicksalsschlag ereilte – ab und an mal roch es ein wenig verschmort in unserem Cockpit, jedoch konnten wir nie etwas finden was kokelt. An einer Tankstelle habe ich dann einen Routinecheck gemacht, Flüssigkeitskontrolle, Keilriemen OK, Reifendruck etc. Dabei ist mir ein loses Zündkabel aufgefallen, das ziemlich locker in der Verteilerkappe hing. Als ich es anfasste konnte ich es einfach herausziehen, es war komplett weggekokelt. Nun zur Erklärung warum wir es nicht schon früher gemerkt haben:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unser Auto ist einfach nur einmalig, ein seltener 2,4l „TwinSpark“ Vierzylindermotor treibt unsere weiße Rennrosine an. Die Besonderheit ist, dass er acht Zündkerzen hat, also zwei pro Zylinder. Da eine ausgefallen ist, zündet die andere noch normal weiter, der Unterschied fällt kaum auf.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bei der nächsten Werkstatt hielten wir an und ließen den Mechaniker drüberschauen. Nach ein paar Telefonaten war klar, dass es im gesamten Westen diese Kappe nicht gab, und sie erst rübergeflogen werden müsste.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir fuhren trotzdem weiter in der Hoffnung, dass sich das ganze in Perth etwas besser anhören würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In Perth angekommen ging dann der Spießrutenlauf los. Wir tingelten von Mechaniker zu Mechaniker um unser Auto wieder in Schuss zu bringen. Bei einem Japanischen Schrottplatz wurden wir fündig, er konnte uns ein Getriebe für $770 besorgen (immerhin fast $400 Unterschied). Die Verteilerkappe gab es nur noch als Nissan-Original für $150, aber zumindest wussten wir, dass die Teile existierten. Wir bestellten das Getriebe und machten uns auf die Suche nach einem Mechaniker, der uns das Teil einbaut. Nach etwa 6 oder 7 Versuchen (davon etwa 5 mit Testfahrten der Mechaniker die allesamt bestätigten, dass es das Getriebe ist, was den Geist aufgibt) wurden wir an einen Spezialisten weiterverwiesen. Nach einer weiteren Testfahrt stand die Diagnose seinerseits: Getriebe ist okey, Kupplung ist kaputt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In dem Sinne gute Neuigkeiten, da uns das ganze viel günstiger kommt. Also wurde das Getriebe wieder abbestellt, ein Termin beim Spezialisten gemacht und ein Hostel in Perth organisiert. Für den Tag den wir ohne unser Auto verbrachten buchte ich ein paar Tauchgänge, Sonja mietete sich auf einer Delfintour ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So gaben wir dann frühmorgens unser Auto ab und machten uns auf in die City, wo Temperaturen auf uns warteten die gewöhnungsbedürftig waren. 42°C im Schatten, der Asphalt und die Hochhäuser machten das laufen in der Stadt zur Qual. So setzten wir uns in unser Hostelzimmer (mit dem ungewöhnlichen Luxus einer Klimaanlage) und verbrachten den Tag im Bett (die Nächte davor waren unglaublich warm und wir hatten definitiv mehrere Mückenfamilien zu Besuch, die sich ein Festmal aus Davids Blut bereitet hatten).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Morgens früh wurde ich zum Tauchen abgeholt. Ein Boot brachte unsere Gruppe aufs Meer vor der Insel Rottnest, und wir machten zwei schöne Tauchgänge. Kleine Höhlen, Riesige Korallenbögen durch die man durchtauchen konnte, schöne Fische, Stachelrochen und Hummer waren zu sehen. Abends erreichte uns dann die Nachricht, dass unser Auto noch nicht fertig sei, es gab ein paar Probleme mit der Verteilerkappe (wie gesagt, seltene Teile). Wir suchten uns mit biegen und brechen eine Nachtunterkunft (fast alles war ausgebucht). Zehn Hostels riefen wir an, aber alle waren dicht, also sind wir ins nächstbeste reingestiefelt und haben dem Typen an der Rezeption erklärt, dass wir keine Bleibe für die Nacht haben, und nicht große Lust hätten auf der Straße zu schlafen, wodrauf er uns zwei Betten in verschiedenen Zimmern zu horrenden Preisen verkaufte. Das gesamte Hostel war schrottig, für $62 die Nacht hatten wir eigentlich ein wenig Sauberkeit erwartet, leider hatten wir aufs falsche Pferd gesetzt. Wir hatten vor in der Küche unser Abendessen zu kochen, als ich entdeckte, dass mitten in der Küche auf den Tisch gekotzt wurde, das ganze war aber schon ein wenig älter und lag schon ewig dort. Der Appetit war uns gründlich vergangen, wir aßen dann bei Mc Donald zu Abend. Das ganze Hostel war mit betrunkenen Engländern voll, Sonja stolperte morgens beim Aufstehen dann auch nochmal über einen Kotzfleck direkt vor ihrer Tür. Da wussten wir, was für ein Glück wir es eigentlich mit unserem kleinen sauberen Campervan hatten. Als wir die Nacht überstanden hatten ging es am nächsten Morgen auf zur Werkstatt, die aber immer noch an unserer Verteilerkappe arbeiteten. Keine der Kappen passte (nicht mal die originale von Nissan). Die Sekretärin kutschierte uns ins nahegelegene klimatisierte Einkaufszentrum, wo wir ein wenig in Buchläden herumstöberten. Endlich kam der Anruf, dass die Verteilerkappe repariert sei und wir wurden wieder abgeholt. In der Verzweiflung keine passende Kappe zu finden hatten die Mechaniker einfach die Basis von unserer kaputten abgesägt und auf die neue draufgeklebt. Pragmatisch aber wirkungsvoll. Auch die Rechnung von $850 hörte sich gut an. Alles in allem kam uns die Reparatur also auf etwa $1000 (mit Hostel, Essen usw&#8230;) und es wurden alle Schadstellen beseitigt, die uns Sorge bereitet hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Dankeschön an meinen Opa und meine Eltern, die mir sehr geholfen haben diese finanzielle Hürde zu nehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wie ihr bestimmt schon gesehen habt, habe ich auch die Fotos wieder aktualisiert und so seid ihr auch fast wieder auf dem neusten Stand .</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Ja, wir leben noch</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 04:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt haben wir die Great Ocean Road hinter uns und befinden uns gerade in der öffentlichen Bücherei von Port Augusta. Vorweg schon mal vielen Dank für die ganzen Geburtstagsgrüße, leider kann ich nicht antworten, da ich momentan kein Guthaben auf dem Handy habe, und sich nachladen nicht lohnt, da wir kaum in Regionen sind, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt haben wir die Great Ocean Road hinter uns und befinden uns gerade in der öffentlichen Bücherei von Port Augusta. Vorweg schon mal vielen Dank für die ganzen Geburtstagsgrüße, leider kann ich nicht antworten, da ich momentan kein Guthaben auf dem Handy habe, und sich nachladen nicht lohnt, da wir kaum in Regionen sind, die Handynetz haben.</p>
<p>Auf unserem Weg vom Nationalpark nach Adelaide gab es jede Menge Küstenlandschaft und schöne Strände zu sehen, die etwa 400km lange Straße war wirklich beeindruckend, und ich habe ein paar schöne Fotos gemacht.</p>
<p>Den Abend vor meinem Geburtstag haben wir auf einem Bushcampspot auf halber Strecke der Great Ocean Road gemacht. Ich hatte mich schon auf einen ruhigen Abend eingerichtet und war gerade dabei das Lagerfeuer zu entfachen, als uns unser Campnachbar in seine Runde einlud. Er war ex Holländer und hatte sich eine stattliche Familie herangezüchtet, so saßen wir also mit seiner Frau aus Singapur und 5 Kindern plus Golden Retriever am Feuer. Die Runde erweiterte sich ständig, da der Holländer immer mehr Leute einlud, und so saßen wir schlussendlich mit rund 15 Leuten um sein Lagerfeuer. Die Frau kochte nachts noch frittierte Bananen (lecker), wir tranken Heineken (auch lecker) und wir unterhielten uns echt gut  Das war schon ein gemütlicher Abend, und wir gingen relativ spät zu Bett.</p>
<p><a href="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2009/01/dscf3413.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-87" title="Melanie und Sickoh" src="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2009/01/dscf3413-300x225.jpg" alt="Melanie und Sickoh" width="300" height="225" /></a></p>
<p><span id="more-85"></span>Am nächsten Tag sollte die Great Ocean Road zuende gemacht werden, und wir schliefen wieder auf einem Bushcampspot, allerdings nicht ohne Zwischenfälle.</p>
<p>Der Campspot war in einem Nationalpark, da diese Campspots aber nicht bewacht sind, sondern das ganze auf dem Ehrlichkeitsprinzip beruht, wirft man einfach fünf Dollar in eine Büchse rein, und sucht sich einen netten Platz in den ausgeschilderten Bereichen. Unser Problem war jetzt, dass wir diese Bereiche nicht wirklich gefunden haben. Stattdessen haben wir etwas gefunden, was aussah wie eine riesengroße Wüste&#8230; Einfach nur fester weißer Sand auf einer mehrere Quadratkilometer großen Fläche &#8211; das pure Vergnügen dort mit dem Auto drüberzubrettern dachten wir uns.</p>
<p>Was wir jedoch am Ende hatten war das Vergnügen vom SES (State Emergency Service &#8211; ähnlich dem THW in Deutschland) aus dem Schlick gezogen zu werden.</p>
<p>Diese große Fläche bestand nämlich aus Clay (sowas wie Schlick) &#8211; Die Oberfläche trocknet schnell aus und sieht fest aus, sobald jedoch Gewicht drauf kommt, sackt man ein.</p>
<p><a href="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2009/01/dscf3431.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-86" title="Auto eingegraben" src="http://www.daveost.de/wp-content/uploads/2009/01/dscf3431-300x225.jpg" alt="Auto festgefahren" width="300" height="225" /></a>Zu unserem Glück hatten wir einen kleinen Funken Handynetz in dieser Gottverlassenen Gegend, und nachdem ich mit Händen und Füßen versucht habe unseren Van auszubuddeln, es langsam dunkel wurde, und wir nicht wussten, ob sich die Fläche vielleicht irgendwann mit Wasser füllt, haben wir schlussendlich die NRMA (ADAC) angerufen, die nach einigem hin und her auch ein Auto losgeschickt hat.</p>
<p>So kam es dann, dass wir an meinem Geburtstag um halb zwölf Uhr nachts aus dem Wattenmeer gezogen wurden.</p>
<p>Jetzt sind wir aber wohlauf, haben den Schreck überstanden und sind froh in die NRMA eingetreten zu sein.</p>
<p>Unser nächster Batzen den wir uns vorgenommen haben ist die Nullarbor Plain&#8230;</p>
<p>Die Wüste ohne einen Baum, mit der längsten Strecke die nur geradeausgeht (auf der ganzen Welt)&#8230; 480 km ohne eine einzige Kurve oder Biegung!</p>
<p>Um allen die sich Sorgen um uns machen die Angst zu nehmen :)</p>
<p>Wir haben genug Platz für Benzin um etwa 600km (ca 70l in Tank und extra Kanister) ohne Tankstop zu fahren, wir haben genug Wasser um ein oder zwei Wochhen zu überleben (25l in Kanister plus Zusatzkanister), wir fahren weder von der Straße runter, und wahrscheinlich machen wir die Strecke sowiso nicht alleine, sondern mit den beiden Mädels (Yvonne und Jenni).</p>
<p>Meine Internetzeit hier ist jetzt auch langsam wieder vorbei, auch wenn das in der Bibliothek hier angenehm kühl ist. Draußen herrschen nämlich geschätzte 40 Grad, aber wir werden heute noch in den Pool springen, wir sind nämlich auf einem Campingplatz mit Komfort :)</p>
<p>Liebe Grüße ins kalte Deutschland!</p>
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		<title>Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 03:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DaveOst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungewohnterweise haben wir bisher die meisten unserer gesteckten Ziele mehr oder weniger erreicht.
Wie geplant haben wir nach einem kurzen Besuch bei Helga, das Auto stehen lassen, und sind mit dem Zug ins volle Sydney gefahren. Dort haben wir mit einer Million Menschen das neue Jahr gefeiert – 10 Stunden früher als Deutschland. Am Circular Quay, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Ungewohnterweise haben wir bisher die meisten unserer gesteckten Ziele mehr oder weniger erreicht.</p>
<p>Wie geplant haben wir nach einem kurzen Besuch bei Helga, das Auto stehen lassen, und sind mit dem Zug ins volle Sydney gefahren. Dort haben wir mit einer Million Menschen das neue Jahr gefeiert – 10 Stunden früher als Deutschland. Am Circular Quay, direkt unter der Brücke, haben wir uns mit Martin, Hanna und Tina getroffen und mehr oder weniger den Nachmittag verbracht. Ich habe mich dann auf den Weg zum guten alten Eddi gemacht.<span id="more-84"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eddi hat während meines Sydney Aufenthalts mit mir zusammengearbeitet und er hat ein (sehr) kleines Appartement in Potts Point. Aus seinem Fenster kann man aber die Brücke und das Opernhaus sehen, quasi da, wo die ganze Action abgeht. Auf dem Weg hab ich noch ein Sixpack gekauft – man darf ja nicht ganz mit leeren Händen dort ankommen. Nach und nach trudelten die anderen Partygäste ein – alles in allem waren wir hinterher zehn Leute in einem Einzimmerappartement.  Sieben davon kamen auch aus Kolumbien, zwei aus Australien, und einer aus Deutschland (ich).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Abend war wirklich sehr sehr lustig, und ich habe mich gut mit den Leuten unterhalten. Das Feuerwerk war wirklich beeindruckend und schön, zwischenzeitlich war die gesamte Skyline Sydneys in Flammen, die Brücke war beeindruckend erleuchtet und in dem Hafen waren die Schiffe mit endlos langen Lichterketten ausgestattet. Nach dem Feuerwerk kam dann auch Sonja vom Circular Quay und wir feierten, bis es wieder hell wurde. Dank der Kolumbianischen Freundlichkeit mussten wir auch nicht auf dem Boden schlafen, sondern durften im Bett von Eddi pennen, der es für uns geräumt hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am ersten Tag des neuen Jahres ging es für uns zurück zu Helga. Dort kauften wir in einem Campingladen dann noch einen tollen neuen Gaskocher mit einer Gasflasche (unser vorheriger fällt langsam auseinander) und das tolle ist, dass wir nicht nur zwei Flammen zum kochen haben, sondern auch noch einen richtig gut funktionierenden Toaster, mit dem man immer frisches Brot machen kann. Zusätzlich führte unser Weg ins NRMA Office, (Quasi der Australische ADAC) und wir meldeten uns für eine Jahresmitgliedschaft an. Nun kriegen wir Hilfe, wenn unser Auto mal nicht so will, wie wir wollen. Außerdem gibt es kostenlose gute Straßenkarten von jedem Teil Australiens, was auch sehr hilfreich ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wieder hieß es Abschied nehmen, und wir starteten unsere Reise gen Süden. Das nächste Ziel hieß Canberra, zwischendurch hielten wir aber in Jervis Bay, um ein wenig schwimmen zu gehen. In Canberra angekommen waren wir doch ziemlich überrascht, wie wenig Verkehr für die Hauptstadt von Australien eigentlich herrscht. In keinster Weise zu vergleichen mit Brisbane oder Sydney. Ausserdem ist Canberra komplett auf dem Reißbrett geplant, und die Navigation ist erschreckend einfach. Wir mieteten uns also auf einem Campingplatz ein und begannen am nächsten Tag unsere Sightseeing Tour. Man möchte es kaum glauben, aber das beste Verkehrsmittel in Canberra ist das Auto. An den großen Attraktionen werden genügend kostenlose(!) Parkplätze zur Verfügung gestellt, und der Verkehr hält sich wirklich in Grenzen. (Ausßer natürlich in der Rush Hour)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir fuhren also mit unserem weißem Schlitten in das unterirdische Parkhaus unter dem Parlamentsgebäude und bekamen in dem beeindruckenden Bau einen kleinen Einblick in die Straatsführung hier in Australien. Das Gebäude selbst ist in einen Hügel reingebaut, und obenauf steht eine riesige Fahne auf einem sehr modernen Fahnenmast. Ein sehr interessanter Punkt auf unserer Liste. Wie fast überall in Australien ist der Eintritt zu Museen und staatlichen Sehenswürdigkeiten frei und so hieß unsere nächste Station das Nationalmuseum von Australien.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses Museum war sehr modern, auch wenn unter der Modernität die Übersichtlichkeit  meiner Meinung nach doch etwas gelitten hat. So irrten wir ein paar Stunden durch das Museum und schauten uns die ausgestellten Sachen an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wieder in der schwülen Hitze Canberras (38°C im Schatten) ging es ins Australische War Memorial, das aller Soldaten gedenkt, die je für Australien in einem Krieg gestorben sind. Neben einer riesigen Liste aus Kupfer aller Soldaten gibt es jede Menge Statuen und ein unglaublich großes unterirdisches Museum. Da wir an diesem Tag schon einen Kulturschock erlitten hatten, nahmen wir uns nur den Teil des zweiten Weltkrieges vor. Wir hatten jetzt ein recht langweiliges Museum erwartet, aber auch dieser Teil war sehr überraschend&#8230; Man hatte allerlei interessantes Zeug zusammengetragen, darunter waren ganze Flugzeuge, Heckflossen deutscher Jagdflugzeuge, ein Simulator, der den Flug in einem B-52 Bomber simulierte, Bilder und Videos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wieder zurück am Campingplatz kochten wir uns erstmal eine Stärkung und ließen den Abend im Pool ausklingen. Am nächsten Tag ging es dann nur noch zum Telstra Tower. Ein Turm der sich um die Funkversorgung für Canberra und Umgebung kümmert, auf der Spitze eines Berges sitzt, und eher wie ein abgeschnittener Gartenzwerg als ein Turm aussieht. Nachdem wir ein Vermögen an Eintritt bezahlt hatten, konnten wir von oben ein paar Fotos machen, und fuhren dann wieder runter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun stand für uns der Besuch bei meiner Cousine Sabina an, die ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Sie wohnt irgendwo in der Nähe von Canberra, und wir ließen uns die Wegbeschreibung von ihrer Tochter geben. Auf dem Weg zu ihr hielten wir aber an einem großen Damm, eigentlich nur um eine Pause zu machen und uns ein Mittagessen zu kochen, aber da es wieder sehr heiß war, gingen wir runter zum Wasser. Uns erwarteten sogenannte Rockpools, also aus dem Fels ausgewaschene natürliche Schwimmbäder. Das ganze sah einfach traumhaft aus, mit kleinen Wasserfällen zwischen den einzelnen Pools und das Wasser war eiskalt. Wir gönnten uns also eine kleine Erfrischung und sprangen hinein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Abends trafen wir dann Sabina, die uns auf ihrer Farm herumzeigte und uns für die Nacht in ihrem Gästezimmer einquartierte. Sie überredete uns sich  mit ihrem Freund zu treffen, der eine große Farm in Tumut, 350km entfernt, besitzt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So machten wir uns Tags drauf auf den Weg zu Colin. Dies sollte der anstrengendste Tag werden, was die Hitze betrifft. Das Thermometer kroch auch 40° im Schatten und wir tuckerten über den asphaltierten Highway, während Staub, der aus der Wüste hergeweht wurde unsere Münder zusätzlich austrocknete. Gottseidank konnten wir unseren Durst mit Wasser stillen, das ungelogen etwa 40 Grad heiß war. So waren wir froh, als wir die Farm von Colin erreichten und wir mit einem eiskalten Bier begrüßt wurden. Colin ist ein echt netter Kerl, der uns sofort in seinem wirklich gemütlichem Haus einquartierte. Abends wurden wir dann noch zum Essen eingeladen, und hatten auch dort noch das ein oder andere Bier. Bei der Unterhaltung stellte sich raus, das er ein paar Bekannte in der Nähe von Darwin hat, die eine riesige Rinderfarm (40000 Rinder) haben, und er es eventuell einrichten könnte, dass wir uns das ganze mal anschauen. Bei einer so großen Anzahl an Rindern kann man nur noch Schritt halten, in dem man einen Helikopter benutzt. Wenn wir also Glück haben, erleben wir das ganze Live wenn wir da oben sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am nächsten Tag ging es für uns dann auch weiter, wir fuhren in Richtung Südküste. Als nächsten Stopp hatten wir uns Wilsons Promnotory ausgeguckt, einen großen Nationalpark, den wir auch drei Tage später erreichten. Wilsons Promnotory, oder einfach nur „Prom“ ist an der südlichsten Spitze Australiens zu finden und ist bekannt für seine sehr sehr verschiedene Landschaft und die einsamen Strände. Hinterher haben wir rausgefunden, dass die Strände nur deswegen einsam sind, weil keine Straße in die Nähe führt, sondern der Parkplatz schlappe 12 Kilometer Fußweg weit entfernt ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir hatten uns vorgenommen ein wenig zu wandern, also buchten wir uns für einen drei Tages Hike ein. Eine Gesamtstrecke von 35 km waren auf mittelschwerem Terrain zu bewältigen. Auf den Rücken geschnallt wurden also Zelt, Schlafsäcke, Klamotten, jede Menge Wasser und Lebensmittel für die anstrengende Wanderung. Der erste Wandertag sollte über 12 Kilometer gehen, quer über das Land zur Küste. Das Wetter war relativ kühl (32°C) und es ging eine gute Strecke bergab. Gegen Abend erreichten wir die Küste mit einem bildschönen Strand, und wir waren die einzigen Menschen weit und breit.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als wir wenig später das Camp erreichten, schlugen wir unser Zelt auf, aßen zu Abend und fielen dann auf das sehr harte Bett. Die Nacht wurde eine der ungemütlichsten und kältesten die wir bisher erlebt haben, und wir standen morgens müde und halb erfroren auf. Als alles zusammengepackt war ging es wieder los, eine sehr steile Strecke bergauf die sehr anstrengend war. Das Wetter machte uns dann einen Strich durch die Rechnung (was ehrlich gesagt nicht ganz so ungelegen kam) und da wir keinerlei Regenschutz hatten, entschieden wir uns (unter anderem getrieben von den Blasen an den Füßen und den schmerzenden Waden) abzukürzen, und den gleichen Weg wieder zurück zu laufen. Wir krückten also den ganzen Weg wieder zurück, was uns wirklich total kaputt machte. Zumal der Rucksack immer schwerer zu werden schien. Schlussendlich erreichten wir dann doch wieder unser Auto und waren überglücklich die Schuhe ausziehen zu können und uns in unser weiches Bett kuscheln zu können. Am Ende hatten wir von den geplanten 35km nur etwa 25 geschafft, aber trotzdem waren wir ein bisschen Stolz und unsere Waden erinnerten uns noch die kommenden Tage an die anstrengende Tour.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nachdem der Prom abgehakt war, hieß das neue Ziel Melbourne. Hinter Melbourne fängt nämlich die Great Ocean Road an, eine Straße, die sich über mehrere hundert Kilometer direkt an der Küste entlangschlängelt und atemberaubende Blicke bietet. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben wir geschätzte 2500km in wenigen Tagen gemacht und wirklich viel gesehen. Sonja hat sich jetzt auch noch einen digitalen Camcorder gekauft, vielleicht gibt es bald auch mal das ein oder andere Video zu sehen. Immer im Hinterkopf hab ich noch, dass ihr auch das Auto mal näher zu sehen bekommt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Uns geht es jedenfalls gut, ihr seid ausnahmsweise mal auf dem neusten Stand, was unsere Reise betrifft, nur auf Fotos müsstet ihr noch ein wenig warten, da die noch beschriftet und sortiert werden müssen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Liebe Grüße nach Deutschland, und kommentiert schön :-)</p>
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